Maanland
Maanland [plattdeutsch]: Allmende, Gemeingut.
Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gesellschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben. (Artikel 27 Abs. 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Resolution 217 A (III) der UN-Generalversammlung vom 10. Dez. 1948)
Auch diese Seiten sind Maanland. Viel Spaß beim Bearbeiten.
Allgemeines
Digitales
Freifunk
Die Konstruktion der Netzwerk-Allmende
Einerseits geht es darum, der kommerziellen Überformung des Internet entgegenzuwirken. Als Türwächter agierende Internet-Provider und Telekommunikationsfirmen (insbesondere im Bereich UMTS-Mobiltelefonie) gestalten Internet-Zugang in einer Art und Weise, die den Bestrebungen für eine freie und egalitäre Kommunikation diametral entgegenstehen. Ihre Angebotsstrukturen enthalten technisch und finanziell die Vorstellung einer „Konsumentin“, die aus dem Internet Informationen herunterlädt und selbst nichts oder wenig beisteuert. Durch den Verkauf asymmetrischen Netzzugangs und die Abrechnung nach Zeit und/oder Menge umgesetzter Daten werden Nutzerinnen auf ihren Platz als Konsumenten verwiesen, die von einem Provider, der das Netz besitzt und zentral verwaltet, „Zugang“ kaufen. Im Konzept der Netzwerk-Allmende ist kein Platz für Konsumentinnen. Der Wert des Netzes wird durch zusätzliche Nutzerinnen nicht verringert, sondern wächst, indem sich diese als vollwertige Knoten in symmetrischer Zweiwegkommunikation ins Netz einbringen. Der zweite Motivationsstrang speist sich aus dem Wunsch nach dem Aufbau eines Netzes auf der Basis freier Kooperation und selbstgemachter Regeln. Dieser Ausdruck persönlicher Willensfreiheit über das Medium der technischen und sozialen Vernetzung wird als Wert an sich verstanden. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass solche Netze, die von kollektiver Sehnsucht nach einem Ort freier, selbstbestimmter Kommunikation getragen werden, langfristig nötig sind, um die freie Meinungsäußerung und die Medienfreiheit zu schützen.
Mundraub
mundraub.org ist eine Plattform für Obstallmende. Sie verfolgt das Ziel, in Vergessenheit geratene Früchte der Kulturlandschaft im öffentlichen Raum wieder in die Wahrnehmung zu rücken und in Wert zu setzen, um sie als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft zu erhalten.
OpenStreetMap
http://www.openstreetmap.de/faq.html
OpenStreetMap ist ein im Jahre 2004 gegründetes Projekt mit dem Ziel, eine freie Weltkarte zu erschaffen. Wir sammeln weltweit Daten über Straßen, Eisenbahnen, Flüsse, Wälder, Häuser und alles andere, was gemeinhin auf Karten zu sehen ist. Weil wir die Daten selbst erheben und nicht aus existierenden Karten abmalen, haben wir selbst auch alle Rechte daran. Die OpenStreetMap-Daten darf jeder lizenzkostenfrei einsetzen und beliebig weiterverarbeiten.
Stadtgarten
Das Pilotprojekt Stadtgarten ist die erste Etappe auf dem Weg, ein einfach umsetzbares sowie ökologisch und ökonomisch nachhaltiges Konzept der urbanen Landwirtschaft für den Berliner Raum zu entwickeln. Dabei soll insbesondere gezeigt werden, dass eine „lohnende“, landwirtschaftliche Nutzung von Kleinstflächen im städtischen Raum gleichzeitig in hohem Maße soziale und umweltpädagogische Wirkungen entfaltet – und dies ohne nicht durch die „produktive Kraft“ des Gartens gedeckten Anfall von Kosten oder Zeitinvestitionen.
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia
Das Ziel von Wikipedia ist es, eine frei lizenzierte und qualitativ hochstehende Enzyklopädie zu schaffen und zu verbreiten. Jeder Internetnutzer kann Wikipedia nicht nur lesen, sondern auch als Autor mitwirken.
Analoges
Schön wäre eine Karte, auf der solche Projekte mit ihren Standorten eingezeichnet sind. Ein Plugin dafür ist installiert.
Lindenhof
http://www.eilum.de/lindenhof.html
Der Lindenhof in Eilum wurde 1979 von einer Gruppe junger Menschen als Resthof gekauft, um sozial- und umweltpolitische Ideen in die Wirklichkeit umzusetzen. Aus dem anfänglich geplanten Selbstversorgerprojekt entwickelte sich bald ein landwirtschaftlicher Betrieb, der weit über den eigenen Bedarf hinaus produzierte.
PaG - Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit
Die Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit (PaG) besteht aus Stadt- und Land-Projektgruppen und vielen einzelnen Personen. Wir teilen unser Wissen, die praktische Arbeit und wir teilen die Eigentümer_innenschaft an den Projektgeländen und -gebäuden. Die Überführung unseres Besitzes in allgemein verfügliche Güter (commons), also die schrittweise Öffnung der Eigentumsverhältnisse ist unser Ziel.
Stetten
http://www.allmende-stetten.de/
Als Ziele der Vereinsgründung wurden in der Grundsatzerklärung u.a. formuliert: „…politische und kulturelle Veranstaltungen und Aktionen zu organisieren, die sowohl auf die „große“ Politik als auch auf die Lokalpolitik Bezug nehmen. Global denken - lokal handeln. Lokal denken - global handeln!“. Unter dem Arbeitstitel „Stetten 2020“ hat die Allmende Ideen und Vorstellungen formuliert, wie Stetten im Jahr 2020 aussehen könnte.
Verden
Aus der Motivation heraus, sich mit Garten und Selbstversorgung zu beschäftigen, gründete Mitte der 90er eine Gruppe von Leuten Allmende e.V. und suchte sich zwischen Bremen und Hannover nahe der Kleinstadt Verden ein geeignetes, für alle zugängliches Gelände.
Wulfsdorf
http://www.allmende-wulfsdorf.de/gemein.htm
Allmende Wulfsdorf hat die Idee vom Dorf neu erfunden. Nachbarschaftlich und individuell leben, Wohnen und Arbeiten miteinander verbinden, sich ökologisch und sozial engagieren - all das wird in Ahrensburg vor den Toren Hamburgs groß geschrieben.